Tauchen

Arme Ritter und üppige Unterwasserwelten – Tauchen in Neuseeland

Tauchen in Neuseeland - Neuseeland ReisenVor der Küste der neuseeländischen Nordinsel thront ein maritimes Paradies. Die malerischen „Arme-Ritter-Eilande“ erhielten ihren seltsam anmutenden Namen von James Cook, der in ihrer Silhouette angeblich einen schlafenden Edelmann erkannt haben wollte. Ob man ihm bei der Überfahrt zu jenem Naturjuwel beipflichtet oder nicht – die Anmut des pazifischen Schmuckstücks ist atemberaubend.

Doch auf passionierte Taucher üben nicht die Inseln an sich, sondern die umliegenden Wässer eine magnetengleiche Anziehungskraft aus. Bizarre Unterwasserhöhlen und spektakuläre Steilwände, an denen sich das gleißende Sonnenlicht bricht, sind der wahre Reichtum des Archipels.

Die Unterwasserwelt Neuseelands erkunden

Tierische Bewohner in schimmernden Grotten

An der Basis von Tutukaka machen Reisende sich auf, das Tauchen in Neuseeland zu zelebrieren. Erfahrene Tauchlehrer führen ihre Schützlinge in die Geheimnisse der Arme-Ritter-Inseln ein und statten sie mit modernstem Equipment aus. Zwischen 8 Uhr und 16 Uhr haben Teilnehmer die Chance, zwei Tauchgänge zu absolvieren und dabei auf Tuchfühlung mit den tierischen Bewohnern der Region zu gehen. Genächtigt wird in einem nur wenige Gehminuten vom Hafen entfernten Hotel. Wer möchte, kann täglich zu den blau schimmernden Grotten der Inselwelt aufbrechen und dort seinem Hobby frönen. Der Reisebaustein „Tauchen“ lässt sich so auf beliebig lange Zeit ausweiten. Bis man die schönsten Reviere der Gegend für sich entdeckt hat, wird es gewiss einige Tage dauern.

Das Revier des Stachelrochens

Der Stachelrochen in Neuseeland - Neuseeland ReisenNach den Instruktionen durch den Tauchbegleiter, schwebt man durch eine funkelnde Welt. Neugierige Delfine formieren nicht selten das Begrüßungskomitee und streift man einige Zeit lautlos durch die imposante, schroffe Unterwasser-Topografie wird man ihn entdecken: Den Kurzschwanz-Stachelrochen. Alljährlich im Frühjahr kommen tausende seiner Artgenossen hier her, um sich zu paaren. Die Tiere können bis zu 4,30 Meter lang werden und manche Exemplare bringen es auf ein stolzes Gewicht von 350 Kilogramm. Man wird zwangsläufig den Atem anhalten, wenn sich eines der beeindruckenden Geschöpf nähert. Nicht ganz so ehrfürchtige Gefühle erwecken die farbenfrohen Fischschwärme, die um die Höhleneingänge sausen.

Tauchreisen in Neuseeland